Nach 33 Jahren an der Herderschule ist die Leiterin des ersten Aufgabenfeldes, Christina Wieprecht, kurz vor den Sommerferien in den Ruhestand verabschiedet worden.
In den Ansprachen der Schulleitung, des Personalrates und der Fachschaften Deutsch und Englisch wurde das lange Wirken und Mitgestalten der Kollegin gewürdigt. Diese Würdigung fand auch Ausdruck in beachtlichen Zahlen: drei Schulleiter, zwei Stellvertreter, ca. 400-500 Kolleginnen und Kollegen, einige Tausend Schülerinnen und Schüler in ihren Lerngruppen, ungefähr 2000 mündliche Abiturprüfungen, davon mehr als 1000 als Prüfungsvorsitzende, zahlreiche Studienfahrten, Integrationstage und Projekte.
Seit 2018 leitete Frau Wieprecht das erste Aufgabenfeld (Deutsch, Fremdsprachen, Kunst/Musik/DS).

Viele Ereignisse wurden in der Rückschau hervorgehoben, so die vielen neuen Verordnungen und Strukturänderungen (Landesabitur, Oberstufenverordnungen etc.), ganz besonders die 60-Jahr-Feier 2015, die Frau Wieprecht maßgeblich mitgestaltete, natürlich die Corona-Krise und schließlich der Wandel durch die Digitalisierung. In diesem Sinne stellte der Schulleiter fest: „So geht ein erfolgreiches und vielgestaltiges Berufsleben zu Ende, das im Rückblick Anlass zu Freude und zu Nachdenklichkeit geben kann: vom Start- bis zum Zielpunkt ein Spiegel der Bildungsentwicklung, von der Schreibmaschine bis zum Alleskönner-Smartphone, vom Brockhaus bis zu ChatGPT, von eigenen Abituraufgaben über das Landesabitur bis zu bundesweiten IQB-Aufgaben.“

Die Schulgemeinschaft dankt Christina Wieprecht für ihren langjährigen Dienst, ihre Verbundenheit mit der Herderschule und die Begleitung der vielen Schülergenerationen.
Wir wünschen ihr nun alles erdenklich Gute und vor allem Zeit für all die Dinge, die es sich zu genießen lohnt.

Stefan Alsenz