Herderschülerinnen und -schüler beeindruckten mit einer ergreifenden Lesung
bei der Gedenkveranstaltung der Stadt Kassel und ihrer Kooperationspartner zum diesjährigen Antikriegstag. Das Elend der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter im Lager auf dem Keilsberg in Niederzwehren während und nach dem 1. Weltkrieg stand im Mittelpunkt des Gedenkens in der Matthäuskirche. Anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren wurde der Opfer dieses Krieges gedacht.
Bis zu 38.000 Kriegsgefangene und Deportierte aus Frankreich, Belgien, Russland und anderen Staaten wurden auf dem Keilsberg in Niederzwehren/ Kassel unter erbärmlichen Bedingungen interniert. Tausende starben an Krankheiten und Unterernährung.
In französischer und deutscher Sprache verlasen Herderschülerinnen und -schüler des Französisch-Leistungskurses von Frau Gisela Pflüger Erinnerungen von Lagerinsassen, die das Ausmaß des Elends im Lager greifbarer machten.
Im Anschluss an die Vorträge und Redebeiträge besuchten die Gäste den Soldatenfriedhof auf dem Keilsberg, der auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers errichtet wurde.

Unser Dank geht an Frau Alexandra Schäfer und Frau Gisela Pflüger für die Initiative, Vorbereitung und Begleitung der Lesung und an die folgenden Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Französisch von Frau Gisela Pflüger für ihren Einsatz bei dieser Gedenkveranstaltung:
Maja Eckert, Magali Frechen, Malte Herbst, Paula Ickler, Johanna Künzel, Sabrina Rieth, Carolina Rosenkranz, Lena Schadow, Marie Schmidt, Leonardo von Bardeleben, Sina Yagci.

Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement für den Frieden.

 

Text: Christina Wieprecht

Fotos: AZ