Schüler des Abiturjahrgangs 1965 trafen sich in der Herderschule 17 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 1965 waren der Einladung der Herderschule zu einem Empfang gefolgt, um ein Wiedersehen zu feiern und die Entwicklung ihrer alten Schule zu bewundern. Neben einer Einladung zum Essen in der neu gestalteten Schulmensa konnten die zum Teil von weither angereisten Herderschüler bei einer Führung durch die Schule feststellen, was sich im Lauf von 50 Jahren in der Schulwelt verändert hat. In seiner Begrüßungsansprache erinnerte Schulleiter Martin Sauer an die Gründerjahre der Schule, die diese Schüler noch miterlebt haben. Der Unterricht fand in den Kellerräumen der Heinrich-Schütz-Schule statt, später erfolgte der Umzug in die Hupfeldschule. Erst im Jahr 1961 waren das Hauptgebäude und die Pavillons in der Unterneustadt fertig gestellt, so dass die letzten vier Jahre in den heutigen Räumen verbracht werden konnten. Die Fertigstellung von Sporthalle und den Kunst/Musikräumen erfolgte erst wesentlich später zu Beginn der 70er Jahre. Heute präsentiert sich die Herderschule als ein modernes Oberstufengymnasium mit 630 Schülerinnen und Schüler. In den Sommerferien wurde der noch ausstehende Westpavillons saniert und neu ausgestattet. Fast alle Unterrichtsräume verfügen über Beamer bzw. elektronische Tafeln und somit über modernste Unterrichtstechnologie. Kernpunkt ist das neu eingerichtete Gen-Labor, das ganz neue Möglichkeiten für den naturwissenschaftlichen Unterricht ermöglicht.