Aufgrund des, für unseren Meister durch die Festwoche entstandenen Zeitdrucks, verlegten wir die, eigentlich für das vorangegangene Wochenende angesetzte, Intensivprobenzeit in die Projektwoche unter dem Motto:

Hat der alte Hexenmeister

Sich doch einmal weg begeben!

Und nun sollen seine Geister

Auch nach meinem Willen leben.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Viele Aktivisten der Theater-AG trafen sich Montag bis Freitag und probten pausenlos 6 Stunden täglich. Aus vier verschiedenen Stücken des Autors „Peter Handke“ inszenieren wir für unser diesjähriges Publikum ein postdra(u)matisches Feuerwerk der Theaterkunst mit noch nicht veröffentlichtem Titel.

Da wir keinen theaterwirksamen Raum zur Verfügung gestellt bekamen, waren wir gezwungen auf sämtliche, sich uns bietende, Möglichkeiten auszuweichen. Dem Dehydrationstode nahe probten wir daher in der sengenden Mittagssonne auf dem Schulhof der Herderschule.

Mit der uns innewohnenden Inbrunst fürs Theater schufen wir autodidaktisch ein unglaubliches Repertoire an Szenen. Aus diesem Ozean an kreativen Ergüssen können wir für unsere zukünftige Arbeit nun aus dem Vollen schöpfen.