Traurig und fassungslos haben wir erfahren, dass in Frankreich eine Maschine der Germanwings von Barcelona kommend auf dem Weg nach Düsseldorf abgestürzt ist. Es sollen sich 150 Menschen an Bord befunden haben, darunter 67 Deutsche. Die Behörden gehen davon aus, dass es keine Überlebenden gibt.

In dem abgestürzten Germanwings-Airbus saß auch eine Schülergruppe aus dem nordrhein-westfälischen Haltern, 16 Schüler und zwei Lehrerinnen auf dem Rückweg von einem Schüleraustausch mit dem kleinen Städtchen Llinars del Vallés in Spanien.

Diese Tatsache bringt das Unglück näher an uns heran, denn wir alle sind in der einen oder anderen Funktion, ob als Lehrer oder Schüler, schon auf Klassenfahrten im Bus, der Bahn oder auch im Flugzeug unterwegs gewesen. Schüler und Lehrer unserer Schule waren auch schon in Barcelona, in Madrid, in Alcalá la Real und vielen anderen Orten außerhalb Spaniens. Wir alle kennen die freudige Erwartung von Eltern, wenn sie ihre Kinder nach Abschluss der Fahrt wieder in Empfang nehmen und haben uns auch schon selbst auf die Heimkehr zu unsere Liebsten gefreut.

Wenn diese freudige Erwartung derart brutal und plötzlich durch eine Todesnachricht zerstört wird, ist das eine der schlimmsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann.

Wir wissen, dass es für die Angehörigen zu diesem Zeitpunkt keinen Trost geben kann, und können nur hoffen, dass die große Anteilnahme von allen Seiten, ihnen das Gefühl vermittelt, nicht allein zu sein in ihrem Schmerz.